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Tausendjährige Geschichte: Die Karma-Kagyü-Linie

Statue des 16. Karmapa

Unsere Zentren stehen in der Tradition der Karma-Kagyü-Linie, eine der großen buddhistischen Schulen des Diamantwegs. Als Linie der direkten mündlichen Übertragung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die unmittelbare Verwirklichung der Natur des Geistes durch die Übertragung des Lehrers.

Die Karma-Kagyü-Linie findet ihren Ursprung beim historischen Buddha und entwickelte sich zu einem praktischen Erleuchtungsweg in Indien und Tibet. Vor 1000 Jahren gestalteten bedeutende Mahasiddhas wie Naropa und Maitripa sowie die bekannten Yogis Marpa und Milarepa die Linie als eine lebensnahe Laienbewegung. Gampopa entwickelte kurz danach sein Klosterwesen.


Die Karmapas
S.H. der 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje
S.H. der 16. Karmapa
Rangjung Rigpe Dorje

Seit dem 12.Jahrhundert hat die ununterbrochene Reihe der Karmapa-Wiedergeburten die Linie lebendig und kraftvoll gehalten. Karmapa gilt als erster bewusst wiedergeborener Lama Tibets. Nach seiner vollen Verwirklichung stand er bereits Buddha Shakyamuni vor mehr als 2500 Jahren als "Liebevolle Augen" (tib. "Chenresig") zur Seite.

Unser wichtigster westlicher Lehrer, Lama Ole Nydahl, hat in den letzten 30 Jahren im Auftrag des 16. Karmapas den Diamantweg-Buddhismus in den Westen gebracht. Heute ist S.H. der 17. Karmapa Thaye Dorje spirituelles Oberhaupt der Linie.

 
 
Der Diamantweg-Buddhismus im Westen

S.H. der 17. Karmapa Thaye Dorje Januar 2000 in Düsseldorf
S.H. 17. Karmapa Thaye Dorje Januar 2000 in Düsseldorf (zum Vergrößern anklicken)

Über 550 buddhistische Zentren der Karma-Kagyü-Linie wurden seit 1972 von Lama Ole Nydahl im Auftrag des 16. Karmapa gegründet. Im deutschsprachigen Raum gibt es allein ca. 140 Gruppen, deren Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus ehrenamtlich mithelfen. Inzwischen gibt es auch viele Schüler, die in Lama Oles Auftrag als sog. Reiselehrer rund um die Welt unterrichten.

Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen Ländern Europas ist der Buddhismus bereits eine staatlich anerkannte Religion, wie z.B. in Österreich, Polen, Dänemark und neuerdings auch in Kroatien und Griechenland.

Bedeutend für die westliche Welt ist, dass die Karma-Kagyü-Zentren östlich des Rheins einen
Laien- und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus) lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbstständigkeit in der heutigen Welt zielt.
Inhaltlich steht er auf drei Säulen: Überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Wege zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht der Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.


Die Erläuterungen der einzelnen Fachbegriffe auf einer Seite zusammengefasst

Die Erklärungen zum Buddhismus als Word-Dokument

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